die nächsten 5 Jahre

mit freundlicher Genehmigung von Rhea Powers - Danke schön.

November 2019

 

 Es herrscht im Augenblick sehr viel Unruhe auf unserem Planeten. Es wird noch schlimmer werden. Die nächsten fünf Jahre werden eine Herausforderung – besonders für diejenigen von uns, die gewählt hatten, sich auf der Erde zu inkarnieren, um an der Veränderung des menschlichen kollektiven Bewusstseins mitzuwirken. Es wird nicht leicht werden. Auf die Welt um uns herum zu bauen, wird uns keinen Frieden bringen. Es ist Zeit, nach innen zu gehen. Es ist Zeit, dem wer wir sind zu vertrauen und in unserem Sein zu ruhen.

 

Um sich zu schauen und zu versuchen, in dem, was gerade passiert, einen Sinn zu finden, wird nicht funktionieren - ebensowenig wie zu versuchen, sich an die vielen Weisen anzupassen, die man uns auffordert zu sein, zu denken oder zu handeln. Wirklich, es ist Zeit, unsere wahre Natur dadurch zu finden, dass wir nach innen gehen – nicht dadurch, dass wir die Welt um uns herum anschauen.

 

Teil unserer Herausforderung ist, dass wir als Kinder gesagt bekamen, wir sollten dem Beispiel unserer Vorfahren, unserer Lehrer, einer Reihe von religiösen Figuren oder irgendeiner idealisierten Version eines menschlichen Wesens folgen, das irgendwo existiert – ausserhalb unserer selbst. Wir wurden trainiert, ausserhalb unserer selbst zu schauen, um zu sehen, wie wir sein sollen. Wir wurden nicht trainiert, in unser Inneres zu blicken, um zu erfahren, wer wir wirklich sind. Es ist nicht leicht, das Muster, uns an einem externen Modell zu messen oder zu versuchen, in eine Gruppe zu passen, um eine Identität zu finden (oder zu kreieren), zu durchbrechen.

 

Es ist nicht leicht, uns hinreichend zu vertrauen, um nach innen zu gehen und zu erforschen, was wir finden. Es ist leichter, im Aussen zu schauen und zu versuchen, uns an die Werte anzupassen, nach denen wir andere leben sehen. Unsere uralten unbewussten Erinnerungen an die Gefahren, vom Stamm verstossen zu werden, ermutigen uns zu versuchen, uns anzupassen. Es kann sich gefährlich anfühlen, die Meinungen, Werte und Interessen unserer Mitmenschen nicht zu teilen. Doch wie können wir das tun und uns selbst treu sein?

 

Die einzige Art, wie wir unser wahres Selbst finden ist, indem wir nach innen gehen. Doch wieder wurde vielen von uns beigebracht, dass es selbstsüchtig ist, den Fokus auf sich zu richten. Oder wir haben Angst, narzistisch oder egozentrisch zu werden, wenn wir das tun. Dennoch wird uns auch gesagt, dass wir ein Ausdruck des Einen Bewusstseins, dass wir in der Form manifestierter Geist sind. Wenn das wahr ist, wie können wir „Gott“ erkennen, wenn wir nicht nach innen gehen, um die Wahrheit, wer wir sind, zu entdecken.

 

Hier ist ein Experiment, mit dem du spielen kannst: frage dich tagsüber so oft wie möglich: „Was fühle ich gerade jetzt?“ (Einen Ring an einen anderen Finger zu stecken oder ein Gummiband um dein Handgelenk zu machen, kann dir helfen, dich daran zu erinnern, diese Frage zu stellen.) Es muss keine tiefe oder lange Erforschung sein, einfach nur, was immer in deinem Körper oder deinem Bewusstsein in diesem Moment gerade präsent ist – ohne es zu bewerten! Nimm einfach deine innere Erfahrung wahr. Das ist ein guter Ort, um zu beginnen.