Blog - Kommunikation

 

Hallo Ihr Lieben,

 

hier findest du Texte, die dir Freude und Begleitung sein können. Angenehmes Erleben  :-)

 

Hier können Fragen gestellt werden, die ich gern beantworte. Freue mich auf unser gemeinsames Erleben.

 

 

Das Geheimnis der Zufriedenheit

 

 

 

 Es kamen einige Suchende zu einem alten Zen Meister.

 

 

 

"Herr", fragten sie "was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du."

 

Der Alte antwortete mit mildem Lächeln:

 

Wenn ich liege, dann liege ich.

 

Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf.

 

Wenn ich gehe, dann gehe ich und

 

wenn ich esse, dann esse ich.

 

 

 

Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: "Bitte treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?"

 

 

 

Es kam die gleiche Antwort:

 

Wenn ich liege, dann liege ich.

 

Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf.

 

Wenn ich gehe, dann gehe ich und

 

wenn ich esse, dann esse ich.

 

 

 

Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend fügte der Meister nach einer Weile hinzu: "Sicher liegt auch ihr und ihr geht auch und ihr esst. Aber

 

 

 

während du liegst, denkst du schon ans Aufstehen.

 

Während du aufstehst, überlegst du wohin du gehst und

 

während du gehst, fragst du dich, was du essen willst.

 

 

 

So sind deine Gedanken ständig woanders und nicht da, wo du gerade bist. Im Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lass´ dich auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein. So hast du die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein."

 

 

 

Die Weisheit des Universums

 

Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären.

 

Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug dafür sein würden.

 

Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten sie, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde, und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre.

 

Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.

 

Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: "Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug dafür ist, denn er muss dazu den Weg in sein Innerstes gehen."

 

Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.

 

Verfasser unbekannt

 

 

Lebe auch in Frieden

 

Mögest du leben unter den Strahlen des Himmels, dem Licht der Sonne und dem Glanz des Mondes.

 

Mögest du gehen mit der Glut des Feuers, der Schnelligkeit des Blitzes und der Leichtigkeit des Windes.

 

Mögest du getragen sein von der Tiefe des Meeres,

der Festigkeit der Erde und der Standhaftigkeit des Felsens.

 

Mögest du umgeben sein, oben, unten und um dich herum,

vom Segen der Schöpfung.

 

Um all das zu erfahren, kann ich dich mit meiner Energiearbeit

in Harmonie bringen und dir neue Kraft für die Überraschungen

des Lebens mit geben.

 

Herzlich Willkommen in meiner Praxis

 Deine Angela Lyriel Willmann

Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk
und der rationale Verstand ein treuer Diener.


Wir haben eine Gesellschaft erschaffen,

die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.

 

Albert Einstein

Eine wunderbare Geschichte

 

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die  Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können, und das sollten sie neben die Namen schreiben.

 

Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten.

 

Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?", hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgend jemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen", waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder.

 

Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

 

Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.

 

Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathelehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.

 

"Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt."

 

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch". Die Frau von Heinz sagte: "Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch", sagte Monika. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Irene und meinte dann:

 

"Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

 

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen denken wir nicht immer daran, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas besonders und wichtig sind.

 

Denk daran, Du erntest, was Du säst. Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück. Dieser Tag soll ein gesegneter Tag sein und

GENAU SO BESONDERS WIE DU ES BIST!!!

BOTSCHAFT

 

Höre, du, die du bist - Deine Botschaft ist die Botschaft des Herzens.

Wisse, Schweige und Teile mit. Öffne dich und andere durch Liebe.

Glaube an das SEIN in der Ewigkeit und finde die Resonanz in Dir.

Hoffe auf das, was du bist. Halte und bewahre es in Demut, Liebe & Dankbarkeit.

Empfinde die Gefühle dieser Welt. Kehre reich damit zurück.

  SEI

 Du bist Wir; Wir sind Du und nur

 -Nur- so zusammen sind wir

 EINS

Bringe Helligkeit ins Dunkel, Liebe in Verlassenheit.

Horche auf das, was spricht in und Durch alles in Dir und um Dich.

Gib uns Namen, denn auch wir sind Sternensamen.

Bewahre und halte Dein wahres Sein im Ganzen.

Löse Irrtum. Versprich Dir im Einen Zu blühen und zu wachsen, damit Aufgaben   erfüllt und vollendet Werden.  Arbeite!

 Höre – Hoffe – Glaube – Fühle – Vertraue - SEI

 Johannes

von mir empfangen in Bischofsgrün/Fichtelgebirge Weihnachten 1992

 Der entspannte Bogen

 

 Es heißt, dass der alte Apostel Johannes gern mit seinem zahmen Rebhuhn spielte.

 

Nun kam eines Tages ein Jäger zu ihm. Verwundert sah er, dass ein so angesehener Mann wie Johannes einfach spielte. Konnte der Apostel seine Zeit nicht mit viel Wichtigerem als mit einem Rebhuhn verbringen?

So fragte er Johannes: “Warum vertust du deine Zeit mit Spielen?  Warum wendest du deine Aufmerksamkeit einem nutzlosen Tier zu?”

 

Verwundert blickte Johannes auf. Er konnte gar nicht verstehen, warum er nicht mit dem Rebhuhn spielen sollte.  

 

Und so sprach er: “Weshalb ist der Bogen in deiner Hand nicht gespannt?”

 

Der Jäger antwortete: “Das darf nicht sein. Ein Bogen verliert seine Spannkraft, wenn er immer gespannt wäre. Er hätte dann, wenn ich einen Pfeil abschießen wollte, keine Kraft mehr. Und so würde ich natürlich das anvisierte Ziel nicht treffen können.”

 

Johannes sagte daraufhin: “Siehst du, so wie du deinen Bogen immer wieder entspannst, so müssen wir alle uns immer wieder entspannen und erholen. Wenn ich mich nicht entspannen würde, indem ich z.B. einfach ein wenig mit diesem – scheinbar so nutzlosen – Tier spiele, dann hätte ich bald keine Kraft mehr, all das zu tun, was notwendig ist.

 

Nur so kann ich meine Ziele erreichen und das tun, was wirklich wichtig ist.

Verfasser unbekannt.

Ich suche nicht – ich finde.

 

Suchen, das ist Ausgehen von alten Beständen und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuen.

 

Finden, das ist das völlig Neue!

 

Das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein heiliges Abenteuer!

 

Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborgenen geborgen wissen – die in die Unwissenheit geführt werden – die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen – die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht menschlich beschränkt und eingeengt das Ziel bestimmen.

 

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Innen und Außen, das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.                                                                                                               Picasso

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Erzählt von einer weisen Frau:

 

Vor vielen Jahren reiste ich einmal durch Polen und besuchte einen Rabbi, der für seine große Weisheit berühmt war. Er lebte in einer bescheidenen Hütte, die nur aus einem einzigen Zimmer bestand; sonst besaß er nichts außer einem Tisch und einer Bank.

 

<Rabbi,> fragte ich, < wo sind denn deine Möbel?>

 

<Und wo sind deine?> fragte er zurück.

 

<Meine?> erwiderte ich verblüfft.

 

<Aber ich bin doch nur auf der Durchreise!>

 

<Ich auch,> sagte der Rabbi. <Ich auch.>

Desiderata

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und sei des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann.

Vertrage Dich mit allen Menschen, möglichst ohne Dich ihnen auszuliefern. Äußere Deine Wahrheit ruhig und klar, und höre anderen zu; auch den Geistlosen und Unwissenden, auch sie haben ihre Geschichte.

Meide laute und aggressive Menschen. Für den Geist sind sie eine Qual. Wenn Du Dich mit anderen vergleichst, könntest Du bitter werden und Dir nichtig vorkommen, denn es gibt immer Menschen, die größer oder geringer sind als Du. Freue Dich Deiner Leistungen wie auch Deiner Pläne.

Bleibe weiter an Deinem eigenen Weg interessiert, wie bescheiden er auch sei. Im wechselnden Glück der Zeiten ist er ein echter Besitz. In Deinen geschäftlichen Angelegenheiten lasse Vorsicht walten, denn die Welt ist voller Betrug. Doch soll das Dich nicht blind machen für vorhandene Rechtschaffenheit. Viele Menschen bemühen sich, hohen Idealen zu folgen und überall ist die Welt voller Heldenmut.

 

Sei Du selbst. Vor allem heuchle nicht Zuneigung. Und sei, was die Liebe anlangt, nicht zynisch. Denn trotz aller Dürre und Enttäuschung ist sie doch ewig wie das Gras.

 

Nimm freundlich-gelassen den Ratschluss der Jahre an, und gib mit Würde die Dinge der Jugend auf.

Stärke die Kraft des Geistes, damit er dich bei unvorhergesehenem Unglück schütze. Aber quäle dich nicht mit Gedanken. Viele Ängste kommen aus Ermüdung und Einsamkeit. Neben einem gewissen Maß an Selbstdisziplin,

sei gut zu Dir.

Du bist nicht weniger ein Kind des Universums als es die Bäume und die Sterne sind; Du hast ein Recht, hier zu sein. Und, ob dies klar ist oder nicht, kein Zweifel besteht, dass das Universum sich so entfaltet wie es sich entfalten soll.

Darum lebe in Frieden mit Gott, wie auch immer Du IHN verstehst. Was auch immer Dein Mühen und Dein Sehnen ist:

Halte in der lärmenden Wirrnis des Lebens mit Deiner Seele Frieden. Trotz aller Falschheit, trotz aller Mühsal und all der zerbrochenen Träume, ist es dennoch eine schöne Welt.  Sei vorsichtig. Und strebe danach glücklich zu sein.

 

aus der Alten St. Paul´s Kirche, Baltimore 1692

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Bienen helfen

Für sich selbst kann jeder Imkern. Vereine bieten das Basiswissen, die Grundausrüstung und ein Bienenvolk für um die 100 € an. Bei schonender Haltung (ein Teil des Honigs bleibt stets bei den Bienen) erntet man mit nur einem Volk 15-30 kg Honig im Jahr, bei einem Zeitaufwand von ca. 40 Std. im Jahr. Die Bienen sammeln dabei Nektar im Umkreis von 3 km. Sich ausbilden lassen und ein Volk zuzulegen, trägt zur Arterhaltung bei.
Bei uns in Niedersachsen dürfte das Insektensterben dieses Jahr, aufgrund des mangelnden Regens, neue Höhen erreichen, weil das Land Wiesen, die eigentlich unter Naturschutz stehen, den Bauern zum Abmähen freigegeben hat, damit diese ihr Vieh füttern können - um das Angebot an Fleisch in den Supermärkten sicherzustellen.

 

- Mitteilung von Tobias: https://tobiasziebarth.wixsite.com/tobiasziebarth/beratung

Jugend ist kein Lebensabschnitt

 

Jugend ist kein Lebensabschnitt, sie ist ein Geisteszustand, sie ist Schwung des Willens, Regsamkeit der Fantasie, Stärke der Gefühle,

Sieg des Mutes über die Feigheit,

Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.

 

Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat.

Man wird nur alt, wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt!

Mit den Jahren runzelt die Haut, mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele.

Sorgen, Zweifel , Mangel an Selbstvertrauen, Angst und Hoffnungslosigkeit,

das sind die langen, langen Jahre, die das Haupt zur Erde ziehen und

den aufrechten Geist in den Staub beugen.

 

Ob siebzig oder siebzehn, im Herzen eines jeden Menschen wohnt

die Sehnsucht nach dem Wunderbaren!

 

Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel,

so jung wie deine Hoffnung, so alt wie deine Verzagtheit.

Solange die Botschaften der Schönheit, Freude, Kühnheit und

Größe dein Herz erreichen , solange bist du jung.

 

Erst wenn die Flügel nach unten hängen und das Innere deines Herzens vom Schnee des Pessimismus und vom Eis des Zynismus bedeckt sind, dann und erst dann bist du wahrlich alt geworden.

 

Albert Schweitzer

Ich wünsche dir Zeit...

 

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben,
ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.

Ich wünsche dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen, 

sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit, nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch  zum Vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!


Elli Michler
 

LIEBE

 

Lieber Mensch, Du hast alles falsch verstanden.
Du bist nicht hier, um bedingungslose Liebe zu meistern.

Die ist da, wo Du her kommst und wieder hin zurück gehst.

Du bist hier, um persönliche Liebe zu lernen, universelle Liebe, schmuddelige Liebe,

verschwitzte Liebe, verrückte Liebe, zerbrochenene Liebe,

ganze Liebe, erhellt von Göttlichkeit.

Gelebt durch die Eleganz des Stolperns.
Offenbart durch die Schönheit des Versagens - meistens.
Du bist nicht hier, um perfekt zu werden. Du bist es schon!
Du bist hier, um menschlich zu sein, fehlerhaft und fabelhaft,

um dann wieder in die Erinnerung aufzusteigen.

Aber bedingungslose Liebe? Erzähl mir nichts.

In Wahrheit braucht Liebe keine Adjektive, keine Veränderungen,

keine Bedingungen der Perfektion.
Es braucht nur, dass Du da bist und Dein Bestes gibst.
Es braucht nur, dass Du präsent bleibst und alles fühlst,
dass Du strahlst und fliegst und lachst und schreist,
Dich verletzt und heilst und fällst und aufstehst und spielst
und arbeitest und liebst und stirbst als DU selbst.

Das ist genug, das ist viel!
-Courtney A. Walsh-

 Schöne Geschichte

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: "Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft."
Die alte Frau lächelte. "Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?" "Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren."
Jede/r von uns hat ihre/seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen.

Ich suche nicht – ich finde

 

Suchen, das ist Ausgehen von alten Beständen und

ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuen.

 Finden, das ist das völlig Neue!

Das Neue auch in der Bewegung.

Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt.  Es ist ein heiliges Abenteuer!

Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur Jene auf sich nehmen, die sich

- im Ungeborgenen geborgen wissen

– die in die Unwissenheit geführt werden

– die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen

– die sich vom Ziel ziehen lassen und nicht menschlich beschränkt und   eingeengt das Ziel bestimmen.

Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Innen und Außen, das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.     Picasso

Deine Kinder sind nicht deine Kinder.

 


Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht 
des Lebens nach sich selbst. Sie kommen durch dich, aber nicht von dir, 
und obwohl sie mit dir sind, gehören sie dir doch nicht.

Du kannst ihnen deine Liebe geben, 
aber nicht deine Gedanken, 
denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Du kannst ihrem Körper ein Heim geben, 
aber nicht ihrer Seele, 
denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen, 
das du nicht besuchen kannst, 
nicht einmal in deinen Träumen.

Du kannst versuchen, ihnen gleich zu sein, 
aber suche nicht, sie dir gleich zu machen.


Denn das Leben geht nicht rückwärts 
und verweilt nicht beim Gestern.
Du bist der Bogen, von dem deine Kinder 
als lebende Pfeile ausgeschickt werden!

Der Schütze sieht das Ziel 
auf dem Pfad der Unendlichkeit,


und er spannt euch mit seiner Macht, 
damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.


Lasst euren Bogen von der Hand 
des Schützen auf Freude gerichtet sein.
Denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, 
so liebt er auch den Bogen, der fest ist."

Khalil Gibran, arabischer Dichter (1883-1931)

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Kommentare: 2
  • #1

    Ute (Dienstag, 22 August 2017 10:56)

    Liebe Angela Lyriel,
    wie schön deine Homepage.
    Ich bin sehr dankbar, dass ich dich kennenlernen durfte. Deine Arbeit bewegt mich immer sehr.
    Schon mehrmals hast du mir geholfen meine Blockaden zu lösen, so dass ich gestärkt und frohen Mutes meinen Weg fortschreiten konnte. Nach meiner Fernbehandlung letzte Woche ging es mir super gut. Schon während der Zeit mit dir, fühlte ich Leichtigkeit, Licht, Schmerzlinderung und Weite im hohen Masse, in meinem stark entzündeten Hals. Was sich immer noch so anfühlt.
    Danke für dein DaSein.
    Herzensgrüße
    Ute El`Shena

  • #2

    Andy (Freitag, 05 Januar 2018 19:19)

    Liebe Angela,
    danke für deine wunderbaren Texte!
    Gern mehr davon, hier auf deinem Blog. Das würde deine Seite noch mehr bereichern.
    Inspirationen dieser Art sind immer sehr wertvoll, sie erinnern uns. Helfen im Alltag beim Wesentlichen zu bleiben. Vielen Dank!